Testosteron
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Wirkstoff: Testosteron
Handelsnamen-Beispiele: Testogel [DE]; Nebido [DE]
ATC-Code: G03BA03
Hauptanwendung (Orientierung): Hypogonadismus
Dokumentierte Recherche-Zusammenfassung
Einzelprüfung aller 368 Primärtitel und 24 Zusatztitel: direkte präklinische Kombinationen vorhanden, aber keine belastbare klinische CBD/THC-Testosteronersatz-DDI aus diesen Daten. THC-Effekte nach Testosteronersatz in gonadektomierten Ratten sind geschlechts- und endpunktspezifisch; teilweise keine Veränderung. Zell-/Mikrosomenbefunde zu Testosteron sind mechanistische Evidenz, keine Vorhersage von Serumspiegeln oder Therapieerfolg beim Menschen.
Unsicherheiten und Grenzen
Craft 2017 (PMID 27670094) jetzt im Autorenmanuskript geprüft; andere historische Arbeiten teils nur anhand der Originalabstracts. Tierdosen und experimentelle Konzentrationen sind keine Anwendungsempfehlung. Veränderung körpereigener Hormonsynthese nicht gleich Interaktion mit Testosteronpräparat. Serumspiegel, Verhütung, Fertilität oder Behandlungserfolg beim Menschen nicht aus Zellbefunden ableitbar. 16272754 untersucht 7beta-Hydroxy-delta8-THC in Affenmikrosomen, nicht delta8-THC-Muttersubstanz; tatsächliches Material ausdrücklich nennen. Dokumentierte individuelle Titel-/Abstract-Prüfung mit selektiven relevanten Volltexten; keine erschöpfende weltweite systematische Übersicht und keine unabhängige menschliche Fachfreigabe. Fehlende Daten sind keine Entwarnung. Alle 28 Cannabinoide sind Suchumfang, nicht 28 klinisch untersuchte Paare je Wirkstoff.
Dixit und Lohiya 1975 (PMID 1158438): Originalvolltext jetzt vollständig geprüft. Relative Organgewichte, keine gemessenen Testosteronspiegel. Unklare Extraktzusammensetzung, nicht vollständig berichtete Methodik und widersprüchliche Angaben zum Behandlungsschema begrenzen den Befund; die antiandrogene Deutung bleibt eine Hypothese.
Separat erfasste Befunde
11 separat erfasste Befunde. Jede Angabe gilt für ihren dokumentierten Studienkontext.
THC – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0518
Ergebnisart: Direkte präklinische Kombination, gemischte/negative Endpunkte
Beobachtung: Testosteronersatz veränderte THC-Antinozizeption bei männlichen Ratten nicht konsistent. Bei weiblichen Ratten verringerte er 2017 die Schwanzrückzugs-Antinozizeption nur im Arm ohne Proadifen; niedrigeres 11-OH-THC war nur mit Proadifen statistisch gesichert. Ein Testosteron-Effekt auf THC-Serumkonzentrationen war nicht statistisch gesichert. Männliche Tiere zeigten teilweise geringere motorische Suppression/Katalepsie. Die Entwicklung antinozizeptiver Toleranz wurde im Versuch 2015 nicht durch Testosteronersatz erklärt.
Mechanismus: Testosteron verändert einzelne Verhaltensantworten und teilweise die Oxidation von THC; geschlechts- und endpunktspezifisch.
Studienart: Kontrollierte Tierexperimente mit Gonadektomie und Hormonersatz
Untersuchter Kontext: Gonadektomierte adulte Ratten, Hormonersatz und injiziertes THC. Craft 2017: Autorenmanuskript geprüft, Serumprobe nach etwa 255 Minuten. Arbeiten 2008 und 2015 weiterhin anhand der Originalabstracts.
Klinische Einordnung: Humanübertragbarkeit ungeklärt; präklinischer Endpunkt, kein klinischer Therapie- oder Sicherheitsnachweis.
Grenzen und Unsicherheiten: Keine Human-DDI, keine Vorhersage für orale, transdermale oder injizierte Testosterontherapie. Kein einheitlicher verstärkender oder abschwächender Effekt über alle Endpunkte; kein Sicherheitsbeweis aus Nullbefunden.
Originalquellen dieses Befunds: Gonadal hormone modulation of ∆9-tetrahydrocannabinol-induced antinociception and metabolism in female versus male rats. [VF_P_27670094]; Gonadal hormones do not alter the development of antinociceptive tolerance to delta-9-tetrahydrocannabinol in adult rats. [VF_P_25863271]; Gonadal hormone modulation of the behavioral effects of Delta9-tetrahydrocannabinol in male and female rats. [VF_P_17905227]
CBD – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0519
Ergebnisart: Direkte Zellkombination, Surrogatendpunkt
Beobachtung: CBD-Vorbehandlung stellte im Zellmodell die unter Testosteron verminderte β-Catenin-Immunfärbung wieder her.
Mechanismus: Modulation der durch Testosteron verminderten β-Catenin-Proteinexpression; keine systemische Pharmakokinetik.
Studienart: In-vitro-Studie an menschlichen dermalen Papillenzellen
Untersuchter Kontext: CBD-Vorbehandlung 6 Stunden, anschließend Testosteron; Methoden, Resultate und Bildlegenden des Originalhaupttexts gelesen. Unbehandelte Haarproben dienten zusätzlich der Beschreibung, nicht einer CBD-Therapiestudie.
Klinische Einordnung: Humanübertragbarkeit ungeklärt; präklinischer Endpunkt, kein klinischer Therapie- oder Sicherheitsnachweis.
Grenzen und Unsicherheiten: Zellmarker, weder klinisch belegtes Haarwachstum noch Testosteronspiegel beim Menschen. CBD hemmte im Experiment auch etwas das Zellwachstum. Keine Behauptung eines Nutzens bei Haarausfall oder einer systemischen Arzneimittelwirkung.
Originalquellen dieses Befunds: Regulatory Effect of Cannabidiol (CBD) on Decreased β-Catenin Expression in Alopecia Models by Testosterone and PMA Treatment in Dermal Papilla Cells. [VF_P_34249397]
CBD – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0520
Ergebnisart: Präklinischer Mehrkomponenten-Stimulus
Beobachtung: CBD hemmte im untersuchten Sebozytenmodell die durch Linolsäure zusammen mit Testosteron stimulierte Lipogenese.
Mechanismus: TRPV4-/ERK1/2-MAPK-abhängige Modulation der Lipogenese.
Studienart: In-vitro-/Organmodell menschlicher Talgdrüsen
Untersuchter Kontext: Menschliche Sebozyten und Hautorgankultur; Originalabstract gelesen. Testosteron war Teil eines kombinierten lipogenen Stimulus.
Klinische Einordnung: Humanübertragbarkeit ungeklärt; präklinischer Endpunkt, kein klinischer Therapie- oder Sicherheitsnachweis.
Grenzen und Unsicherheiten: Linolsäure-Kostimulus verhindert einen isolierten Testosteron-Paareffekt. Keine klinische Aknetherapie und keine systemische Testosteron-PK untersucht.
Originalquellen dieses Befunds: Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes. [VF_P_25061872]
CBD – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0521
Ergebnisart: Sondensubstrat in vitro, keine Human-DDI
Beobachtung: Reines CBD hemmte im Mikrosomenversuch die Bildung hydroxylierter Testosteronmetaboliten.
Mechanismus: Hemmung der Testosteronhydroxylierung als CYP3A4/5-Assay.
Studienart: Humanlebermikrosomen, CYP3A4/5-Sondensubstrat
Untersuchter Kontext: Gepoolte Humanlebermikrosomen aus 150 Spendern, Testosteron 75 µM; Methoden und relevante CYP-Ergebnisse einschließlich Bildlegenden gelesen.
Klinische Einordnung: Humanübertragbarkeit ungeklärt; präklinischer Endpunkt, kein klinischer Therapie- oder Sicherheitsnachweis.
Grenzen und Unsicherheiten: Testosteron diente als Enzymsonde, nicht als klinisch verabreichtes Hormonpräparat. Freie Exposition, Darreichungsform und Gesamtelimination beim Menschen nicht abgebildet; kein gemessener Serumspiegelanstieg.
Originalquellen dieses Befunds: Phytochemical Comparison of Medicinal Cannabis Extracts and Study of Their CYP-Mediated Interactions with Coumarinic Oral Anticoagulants. [CA_P_36814687]
THC – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0522
Ergebnisart: Sondensubstrat in vitro, keine Human-DDI
Beobachtung: Reines THC hemmte die CYP3A4/5-Sondenreaktion; der Haupttext berichtet für diesen Assay einen IC50-Wert von 23,6 µM.
Mechanismus: Hemmung CYP3A4/5-vermittelter Testosteronhydroxylierung.
Studienart: Humanlebermikrosomen, CYP3A4/5-Sondensubstrat
Untersuchter Kontext: Testosteron 75 µM in gepoolten Humanlebermikrosomen; Wert aus Originalhaupttext, nicht aus klinischem Versuch.
Klinische Einordnung: Humanübertragbarkeit ungeklärt; präklinischer Endpunkt, kein klinischer Therapie- oder Sicherheitsnachweis.
Grenzen und Unsicherheiten: IC50 ist assay-/substratabhängig und keine klinische Schwelle oder Einnahmeempfehlung. Keine systemische Testosterontherapie oder Hormonkonzentrationsänderung beim Menschen gemessen.
Originalquellen dieses Befunds: Phytochemical Comparison of Medicinal Cannabis Extracts and Study of Their CYP-Mediated Interactions with Coumarinic Oral Anticoagulants. [CA_P_36814687]
CBG-reicher Cannabisextrakt; keine CBG-Reinsubstanz – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0523
Ergebnisart: Extraktbefund, nicht auf Reinsubstanz übertragbar
Beobachtung: Der CBG-dominante Extrakt hemmte die Testosteronhydroxylierung im Labor; die Wirkung der Extrakte ließ sich nicht zuverlässig aus ihren Hauptcannabinoiden allein vorhersagen.
Mechanismus: Extraktabhängige Hemmung der CYP3A4/5-Sondenreaktion.
Studienart: Humanlebermikrosomen mit charakterisierten Pflanzenextrakten
Untersuchter Kontext: Chemisch charakterisierter CBG-Extrakt gegenüber CBD-/THC-CBD-/Nabiximols-Extrakten; Testosteron als Enzymsonde.
Klinische Einordnung: Humanübertragbarkeit ungeklärt; präklinischer Endpunkt, kein klinischer Therapie- oder Sicherheitsnachweis.
Grenzen und Unsicherheiten: Mehrkomponentengemisch mit Nebenbestandteilen; nicht als Nachweis derselben Wirkung von reinem CBG speichern. Kein klinischer Testosteron-Paareffekt.
Originalquellen dieses Befunds: Phytochemical Comparison of Medicinal Cannabis Extracts and Study of Their CYP-Mediated Interactions with Coumarinic Oral Anticoagulants. [CA_P_36814687]
CBD – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0524
Ergebnisart: Tierisches Sondensubstrat, selektive Hemmung
Beobachtung: CBD hemmte im Rattenmodell ausgewählte Testosteronoxidationen und im Mausmodell konstitutive P450IIIA-abhängige Testosteronhydroxylierung. Nicht alle Positionen/induzierten Isoenzyme reagierten gleich.
Mechanismus: Selektive Hemmung/Inaktivierung bestimmter tierischer P450-Aktivitäten; Testosteron als Oxidationssonde.
Studienart: Ratten-/Mauslebermikrosomen und experimentelle Tier-Vorbehandlung
Untersuchter Kontext: Originalabstracts 1988/1990; unter anderem 30 µM CBD im Rattenmikrosomenassay und hohe experimentelle CBD-Tierdosen.
Klinische Einordnung: Humanübertragbarkeit ungeklärt; präklinischer Endpunkt, kein klinischer Therapie- oder Sicherheitsnachweis.
Grenzen und Unsicherheiten: Spezies-/Isoenzymabhängigkeit, Testosteron als Enzymsonde; keine Human-Testosteronersatzstudie. Experimentelle Konzentrationen/Dosen nicht auf Shopprodukte oder Menschen übertragen.
Originalquellen dieses Befunds: Mechanism for inhibitory effect of cannabidiol on microsomal testosterone oxidation in male rat liver. [VF_P_2907469]; Selective inactivation of mouse liver cytochrome P-450IIIA by cannabidiol. [BMED2402224]
CBD und THC; getrennte experimentelle Behandlungen – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0525
Ergebnisart: Präklinische Vorbehandlung, nicht klinische Hormon-Komedikation
Beobachtung: Nach akuter oder wiederholter CBD- beziehungsweise THC-Behandlung waren steroidale Hydroxylaseaktivitäten erhöht; zusätzlich wurde die Testosteronbildung in Testismikrosomen untersucht.
Mechanismus: Expositions-/zeitabhängige Veränderung steroidmetabolisierender Enzymaktivität.
Studienart: Ratten-Vorbehandlung mit anschließenden Mikrosomenassays
Untersuchter Kontext: Originalabstract 1977: Ratten erhielten CBD oder THC, danach wurden Testosteron-/Estradiol-Hydroxylierung und endogene Syntheseassays gemessen.
Klinische Einordnung: Humanübertragbarkeit ungeklärt; präklinischer Endpunkt, kein klinischer Therapie- oder Sicherheitsnachweis.
Grenzen und Unsicherheiten: Kein klinisch verabreichtes Testosteronpräparat und keine CBD+THC-Kombination. Richtung unterscheidet sich von direkter Hemmung in anderen Assays; unterschiedliche Versuchsbedingungen nicht zu einem einheitlichen Serumspiegeleffekt zusammenziehen. Syntheseteil ist kein Ersatztherapie-DDI-Nachweis.
Originalquellen dieses Befunds: The effects of delta9-tetrahydrocannabinol and cannabidiol on the metabolism of gonadal steroids in the rat. [VF_P_17525]
THC – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0526
Ergebnisart: Direkte präklinische Kombination
Beobachtung: THC wirkte Testosteron-induzierten Änderungen von DNA/RNA/Protein und saurer Phosphatase in der ventralen Prostata entgegen.
Mechanismus: Antagonisierung ausgewählter androgenabhängiger Gewebeantworten.
Studienart: Tierexperiment an adulten kastrierten Ratten
Untersuchter Kontext: Originalabstract 1981; THC 10 mg/kg über 7 Tage, adulte kastrierte Ratten.
Klinische Einordnung: Humanübertragbarkeit ungeklärt; präklinischer Endpunkt, kein klinischer Therapie- oder Sicherheitsnachweis.
Grenzen und Unsicherheiten: Gewebeparameter im Tiermodell, keine klinische Testosteron-Wirkungsabschwächung nachgewiesen. Historischer Abstract, kein ausgewerteter Originalvolltext.
Originalquellen dieses Befunds: Antiandrogenic effect of delta-9-tetrahydrocannabinol in adult castrated rats. [VF_P_6166747]
Cannabisextrakt; Cannabinoidzusammensetzung auch im Volltext nicht chemisch quantifiziert – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0527
Ergebnisart: Direkte Extraktkombination im Tiermodell; Organendpunkte, keine klinische Bestätigung
Beobachtung: Bei kastrierten männlichen Mäusen waren unter Cannabisextrakt plus Testosteronpropionat mehrere relative Organgewichte niedriger als unter Testosteronpropionat allein. Beispiel Samenbläschen: 388 ± 36 gegenüber 893 ± 28 mg je 100 g Körpergewicht (Mittelwert ± SEM, je 10 Tiere; laut Tabelle P < 0,01). Die kastrierte Kontrollgruppe lag bei 164 ± 12. Das belegt keine vollständige Aufhebung sämtlicher Testosteronwirkungen; für andere Organendpunkte ist der Vergleich differenziert zu betrachten.
Mechanismus: Geringere relative Gewichte mehrerer androgenabhängiger Organe unter der Kombination. Eine antiandrogene Wirkung wird von den Autoren vermutet; ein Rezeptor- oder Stoffwechselmechanismus wurde nicht nachgewiesen.
Studienart: Kontrolliertes Tierexperiment: 40 kastrierte adulte männliche Swiss-Albino-Mäuse, vier Gruppen mit je 10 Tieren
Untersuchter Kontext: Dixit und Lohiya 1975, Originalvolltext S. 98–100 einschließlich Tabelle 1 und Fußnoten vollständig geprüft. Vier Gruppen: Vehikelkontrolle, Cannabisextrakt, Testosteronpropionat und Kombination. 30-tägiger Versuch; Extrakt in die Bauchhöhle, Testosteronpropionat unter die Haut injiziert; Organmessung 24 Stunden nach der letzten Behandlung. Organgewichte wurden auf 100 g Körpergewicht bezogen, nicht als Testosteronspiegel bestimmt.
Klinische Einordnung: Präklinischer Hinweis mit erheblichen methodischen und berichtsbezogenen Grenzen. Keine klinisch belegte Wechselwirkung mit einer Testosterontherapie und keine Empfehlung zur Änderung verschriebener Medikamente.
Grenzen und Unsicherheiten: Keine chemische Quantifizierung der enthaltenen Cannabinoide; keine Zuordnung zu reinem CBD oder THC. Auch Körpergewichte und weitere Organwerte unterschieden sich zwischen den Gruppen; eine spezifische antiandrogene Wirkung ist daher nicht gesichert. Serumhormone, Fertilität und klinischer Behandlungserfolg wurden nicht untersucht. Randomisierung, Verblindung und statistisches Testverfahren werden nicht beschrieben. Die Angaben zu Testosteron-Einzeldosis, Intervall, Versuchsdauer und Gesamtdosis sind rechnerisch nicht konsistent. Zudem widerspricht eine P-Wert-Angabe im Fließtext der Tabellenfußnote. Berichtsfehler bleiben offen; keine stillschweigende Korrektur. Keine Übertragung der Tierexposition auf Menschen oder Shopprodukte; fehlende Humandaten sind keine Entwarnung.
Originalquellen dieses Befunds: Effects of Cannabis extract on the response of accessory sex organs of adult male mice to testosterone. [VF_P_1158438]
7β-Hydroxy-Δ8-THC; Metabolit, nicht Δ8-THC-Muttersubstanz – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0528
Ergebnisart: Metabolitenbefund in vitro
Beobachtung: Testosteron stimulierte die Umwandlung von 7β-Hydroxy-Δ8-THC zu 7-Oxo-Δ8-THC; umgekehrt hemmte der Hydroxymetabolit die Testosteron-6β-Hydroxylierung im Assay.
Mechanismus: Substratabhängige Aktivierung beziehungsweise Hemmung mikrosomaler Oxidation mit mehreren postulierten Bindungsstellen.
Studienart: Affenlebermikrosomen, mechanistischer Enzymassay
Untersuchter Kontext: Originalabstract 2005; NADH-/NADPH-abhängige Reaktionen in Affenmikrosomen.
Klinische Einordnung: Mechanistischer Metabolitenbefund; keine direkte Evidenz für die THC-Muttersubstanz oder klinische Hormontherapie.
Grenzen und Unsicherheiten: Untersucht wurde ein Δ8-THC-Metabolit, nicht die THC-Muttersubstanz und nicht menschliche Ersatztherapie. Nicht als klinische Δ8-THC/Testosteron-DDI hochstufen.
Originalquellen dieses Befunds: Stimulatory effects of testosterone and progesterone on the NADH- and NADPH-dependent oxidation of 7beta-hydroxy-delta8-tetrahydrocannabinol to 7-oxo-delta8-tetrahydrocannabinol in monkey liver microsomes. [VF_P_16272754]
Quellenverzeichnis mit Zugangsstatus
[VF_L_D0440] KYZATREX (TESTOSTERONE UNDECANOATE) CAPSULE, LIQUID FILLED [MARIUS PHARMACEUTICALS]
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Zulassungsinhaber; offizielle Produktinformation über DailyMed
Jahr: 2026
Quellenart: Offizielle Arzneimittelinformation; relevante Identitäts-, PK-, PD- und DDI-Abschnitte individuell gelesen
Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
[VF_P_1158438] Effects of Cannabis extract on the response of accessory sex organs of adult male mice to testosterone.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Dixit VP, Lohiya NK.
Jahr: 1975
Quellenart: Kontrolliertes Tierexperiment; Kurzmitteilung; Originalvolltext vollständig geprüft
PMID: 1158438
Quellenzugang – 23.10.2026: Direktabruf nicht vollständig verifizierbar; Verfügbarkeit bleibt offen.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
Offene Zugangsfragen / Nachprüfung: Der Originalvolltext aus dem offiziellen Zeitschriftenarchiv wurde am 23.10.2026 auf allen drei Seiten einschließlich Tabelle und Fußnoten fachlich geprüft. Der zugehörige Befund wurde präzisiert. Widersprüche im Behandlungsschema und bei einer P-Wert-Angabe sind ausdrücklich dokumentiert. Diese Prüfung betrifft nur diese Quelle; andere offene Volltextfragen bleiben bestehen.
Zeitschrift – Originalvolltext (PDF, frei zugänglich) – Original-PDF aus dem Zeitschriftenarchiv; alle drei Seiten einschließlich Tabelle und Fußnoten fachlich geprüft. Methodische Grenzen und Unstimmigkeiten sind im Befund gekennzeichnet.
Zeitschriftenarchiv – Originalausgabe 19(2), Artikel ab Seite 98 – Offizielle Inhaltsübersicht mit dem Artikel von Dixit und Lohiya auf Seiten 98–100 und Link zum Original-PDF.
[VF_P_16272754] Stimulatory effects of testosterone and progesterone on the NADH- and NADPH-dependent oxidation of 7beta-hydroxy-delta8-tetrahydrocannabinol to 7-oxo-delta8-tetrahydrocannabinol in monkey liver microsomes.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Funahashi T, Tanaka Y, Yamaori S, Kimura T, Matsunaga T, Ohmori S, Kageyama T, Yamamoto I, Watanabe K.
Jahr: 2005
Quellenart: Wissenschaftliche Publikation; genaue Studienart/Eignung im Befund oder Einzelreview
DOI: 10.2133/dmpk.20.358
PMID: 16272754
Quellenzugang – 23.10.2026: Automatischer Direktabruf zugriffsbeschränkt; kein Nachweis eines defekten Links.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)
[VF_P_17525] The effects of delta9-tetrahydrocannabinol and cannabidiol on the metabolism of gonadal steroids in the rat.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: List A, Nazar B, Nyquist S, Harclerode J.
Jahr: 1977
Quellenart: Wissenschaftliche Publikation; genaue Studienart/Eignung im Befund oder Einzelreview
DOI: 10.1016/s0090-9556(25)05964-1
PMID: 17525
Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)
[VF_P_17905227] Gonadal hormone modulation of the behavioral effects of Delta9-tetrahydrocannabinol in male and female rats.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Craft RM, Leitl MD.
Jahr: 2008
Quellenart: Wissenschaftliche Publikation; genaue Studienart/Eignung im Befund oder Einzelreview
DOI: 10.1016/j.ejphar.2007.09.004
PMID: 17905227
Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)
[BMED2402224] Selective inactivation of mouse liver cytochrome P-450IIIA by cannabidiol.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Bornheim LM, Correia MA.
Jahr: 1990
Quellenart: Primärpublikation; Abstract gesichtet
DOI: 10.1016/s0026-895x(25)09483-0
PMID: 2402224
Quellenzugang – 23.10.2026: Automatischer Direktabruf zugriffsbeschränkt; kein Nachweis eines defekten Links.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
PubMed – Literaturangabe / Abstract
DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)
[VF_P_25061872] Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Oláh A, Tóth BI, Borbíró I, Sugawara K, Szöllõsi AG, Czifra G, Pál B, Ambrus L, Kloepper J, Camera E, Ludovici M, Picardo M, Voets T, Zouboulis CC, Paus R, Bíró T.
Jahr: 2014
Quellenart: Wissenschaftliche Publikation; genaue Studienart/Eignung im Befund oder Einzelreview
DOI: 10.1172/jci64628
PMID: 25061872
Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)
[VF_P_25863271] Gonadal hormones do not alter the development of antinociceptive tolerance to delta-9-tetrahydrocannabinol in adult rats.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Wakley AA, Wiley JL, Craft RM.
Jahr: 2015
Quellenart: Wissenschaftliche Publikation; genaue Studienart/Eignung im Befund oder Einzelreview
DOI: 10.1016/j.pbb.2015.03.021
PMID: 25863271
Quellenzugang – 23.10.2026: Direktabruf nicht vollständig verifizierbar; Verfügbarkeit bleibt offen.
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Europe PMC – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Als frei verfügbarer HTML-Volltext in den offiziellen Europe-PMC-Metadaten ausgewiesen. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert.
[VF_P_27670094] Gonadal hormone modulation of ∆9-tetrahydrocannabinol-induced antinociception and metabolism in female versus male rats.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Craft RM, Haas AE, Wiley JL, Yu Z, Clowers BH.
Jahr: 2017
Quellenart: Kontrolliertes Tierexperiment; Autorenmanuskript fachlich geprüft
DOI: 10.1016/j.pbb.2016.09.006
PMID: 27670094
Quellenzugang – 23.10.2026: Automatischer Direktabruf zugriffsbeschränkt; kein Nachweis eines defekten Links.
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Offene Zugangsfragen / Nachprüfung: Autorenmanuskript am 23.10.2026 aus dem offiziellen Archiv der Washington State University gelesen, einschließlich Abbildung 5. Ein Blutentnahmezeitpunkt, kein vollständiger Konzentrations-Zeit-Verlauf. Versuchsarmabhängigkeit präzisiert; keine klinische Evidenzaufwertung.
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Europe PMC – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Als frei verfügbarer HTML-Volltext in den offiziellen Europe-PMC-Metadaten ausgewiesen. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert.
Washington State University – geprüftes Autorenmanuskript – Offizielles Universitätsarchiv mit frei zugänglichem Original-Autorenmanuskript und PDF-Download; fachlich geprüft am 23.10.2026. Dieselbe Studie, kein zusätzlicher unabhängiger Nachweis.
[VF_P_2907469] Mechanism for inhibitory effect of cannabidiol on microsomal testosterone oxidation in male rat liver.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Narimatsu S, Watanabe K, Yamamoto I, Yoshimura H.
Jahr: 1988
Quellenart: Wissenschaftliche Publikation; genaue Studienart/Eignung im Befund oder Einzelreview
DOI: 10.1016/s0090-9556(25)07059-x
PMID: 2907469
Quellenzugang – 23.10.2026: Direktabruf nicht vollständig verifizierbar; Verfügbarkeit bleibt offen.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
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[VF_P_34249397] Regulatory Effect of Cannabidiol (CBD) on Decreased β-Catenin Expression in Alopecia Models by Testosterone and PMA Treatment in Dermal Papilla Cells.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Park YJ, Ryu JM, Na HH, Jung HS, Kim B, Park JS, Ahn BS, Kim KC.
Jahr: 2021
Quellenart: Wissenschaftliche Publikation; genaue Studienart/Eignung im Befund oder Einzelreview
DOI: 10.3831/kpi.2021.24.2.68
PMID: 34249397
Quellenzugang – 23.10.2026: Direktabruf nicht vollständig verifizierbar; Verfügbarkeit bleibt offen.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)
PubMed Central – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Archivzuordnung durch Europe-PMC-Metadaten bestätigt. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert; Zugriff kann eine Browserprüfung erfordern.
Europe PMC – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Als frei verfügbarer HTML-Volltext in den offiziellen Europe-PMC-Metadaten ausgewiesen. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert.
[CA_P_36814687] Phytochemical Comparison of Medicinal Cannabis Extracts and Study of Their CYP-Mediated Interactions with Coumarinic Oral Anticoagulants.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Treyer A, Reinhardt JK, Eigenmann DE, Oufir M, Hamburger M.
Jahr: 2023
Quellenart: research-article; Journal Article
DOI: 10.1159/000528465
PMID: 36814687
Quellenzugang – 23.10.2026: Direktabruf nicht vollständig verifizierbar; Verfügbarkeit bleibt offen.
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Europe PMC – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Als frei verfügbarer HTML-Volltext in den offiziellen Europe-PMC-Metadaten ausgewiesen. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert.
[VF_P_6166747] Antiandrogenic effect of delta-9-tetrahydrocannabinol in adult castrated rats.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Ghosh SP, Chatterjee TK, Ghosh JJ.
Jahr: 1981
Quellenart: Wissenschaftliche Publikation; genaue Studienart/Eignung im Befund oder Einzelreview
DOI: 10.1530/jrf.0.0620513
PMID: 6166747
Quellenzugang – 23.10.2026: Automatischer Direktabruf zugriffsbeschränkt; kein Nachweis eines defekten Links.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)
Recherchestand: 23. Oktober 2026. Nicht sämtliche Originalvolltexte konnten vollständig geprüft werden. Quellenzugang und wissenschaftlicher Belegstand sind getrennt zu beurteilen. Ein erreichbarer Link ist keine medizinische Freigabe; ein Literaturdatensatz mit Abstract ersetzt keinen Originalvolltext.
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