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Telmisartan

Für die informierte Rücksprache mit Arztpraxis oder Apotheke. Diese Informationssammlung ist kein klinisch validierter Wechselwirkungscheck. Fehlende Daten bedeuten keine Entwarnung. Ändern oder beenden Sie verschriebene Medikamente nicht aufgrund dieser Angaben. Die Ergebnisse gelten für die jeweils untersuchten Bedingungen; Labor- und Tierstudien lassen sich nicht unmittelbar auf Menschen übertragen.

Wirkstoff: Telmisartan

Handelsnamen-Beispiele: Micardis [EU/DE]

ATC-Code: C09CA07

Hauptanwendung (Orientierung): Hypertonie

Dokumentierte Recherche-Zusammenfassung

Direkte Kombinationen von CBD bzw. CBG mit Telmisartan wurden in murinen BV2-Mikrogliazellen untersucht (PMID 38003444 und 36830745). NO-Endpunkte, keine klinische Pharmakokinetik oder Wirksamkeitsbestätigung. Reine Rezeptor-Crosstalk-Reviews liefern keine gemessene PK-DDI. Ergänzender nichtinventarisierter Literaturhinweis zu Captopril: siehe VD_SUPP001; kein vollständiger Captopril-Einzelreview und kein Master-Paarbefund.

Unsicherheiten und Grenzen

Fehlende Daten sind keine Entwarnung. Recherche ist durch dokumentierte Quellen, Suchbegriffe, Sprachen und Zugänglichkeit begrenzt.

Separat erfasste Befunde

2 separat erfasste Befunde. Jede Angabe gilt für ihren dokumentierten Studienkontext.

CBD – Labor- und Tierstudien

Befundkennung: B0428

Ergebnisart: präklinischer Endpunkt

Beobachtung: CBD/Telmisartan senkten NO gemeinsam um 95 %, gegenüber 60 % mit Telmisartan und 37 % mit CBD; Autoren interpretieren dies als additiven Effekt.

Mechanismus: Pharmakodynamische Modulation LPS-induzierter NO-Produktion in BV2-Zellen.

Studienart: In-vitro-Originalstudie

Untersuchter Kontext: Je 5 µM; LPS 7 ng/ml; 24 Stunden; drei unabhängige Experimente, n = 12 Messungen.

Klinische Einordnung: klinische Bedeutung ungeklärt

Grenzen und Unsicherheiten: Keine gemessene klinische DDI, Blutdruckwirkung oder Therapieempfehlung; Zellkonzentrationen nicht als Dosen übertragbar.

Originalquellen dieses Befunds: An Emerging Strategy for Neuroinflammation Treatment: Combined Cannabidiol and Angiotensin Receptor Blockers Treatments Effectively Inhibit Glial Nitric Oxide Release. [RMED38003444]

CBG – Labor- und Tierstudien

Befundkennung: B0429

Ergebnisart: präklinischer Endpunkt

Beobachtung: Die Kombination senkte NO additiv; Telmisartan und CBG allein verminderten den LPS-Effekt um 17 % bzw. 29 %.

Mechanismus: Pharmakodynamische Modulation der NO-Produktion im LPS-aktivierten Mikrogliazellmodell.

Studienart: In-vitro-Originalstudie

Untersuchter Kontext: BV2-Zellen; CBG 5 µM, Telmisartan 5 µM, LPS 7 ng/ml; 22 Stunden. Zwei bis drei unabhängige Experimente; n = 6 laut Abbildung.

Klinische Einordnung: klinische Bedeutung ungeklärt

Grenzen und Unsicherheiten: Das ebenfalls berichtete EAE-Tierexperiment prüfte CBG allein, nicht die Kombination. Kein klinischer Wirksamkeits- oder PK-Beleg.

Originalquellen dieses Befunds: Therapeutic Potential of Phytocannabinoid Cannabigerol for Multiple Sclerosis: Modulation of Microglial Activation In Vitro and In Vivo. [VD_MED_36830745]

Quellenverzeichnis mit Zugangsstatus

[VD_LABEL_D0220] TELMISARTAN TABLET [PREFERRED PHARMACEUTICALS INC.] – DailyMed SPL

Originalquelle / Literaturangabe

Autorinnen und Autoren: Zulassungsinhaber/Labelanbieter laut verlinkter DailyMed-Produktinformation

Jahr: 2026

Quellenart: Regulatorische Produktinformation (US-SPL)

Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.

Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.

[RMED38003444] An Emerging Strategy for Neuroinflammation Treatment: Combined Cannabidiol and Angiotensin Receptor Blockers Treatments Effectively Inhibit Glial Nitric Oxide Release.

Originalquelle / Literaturangabe

Autorinnen und Autoren: Fleisher-Berkovich S, Battaglia V, Baratta F, Brusa P, Ventura Y, Sharon N, Dahan A, Collino M, Ben-Shabat S.

Jahr: 2023

Quellenart: Originalpublikation; Studientyp siehe Befund

DOI: 10.3390/ijms242216254

PMID: 38003444

Quellenzugang – 23.10.2026: Automatischer Direktabruf zugriffsbeschränkt; kein Nachweis eines defekten Links.

Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.

PubMed – Literaturangabe / Abstract

PubMed Central – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Archivzuordnung durch Europe-PMC-Metadaten bestätigt. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert; Zugriff kann eine Browserprüfung erfordern.

Europe PMC – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Als frei verfügbarer HTML-Volltext in den offiziellen Europe-PMC-Metadaten ausgewiesen. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert.

[VD_MED_36830745] Therapeutic Potential of Phytocannabinoid Cannabigerol for Multiple Sclerosis: Modulation of Microglial Activation In Vitro and In Vivo.

Originalquelle / Literaturangabe

Autorinnen und Autoren: Fleisher-Berkovich S, Ventura Y, Amoyal M, Dahan A, Feinshtein V, Alfahel L, Israelson A, Bernstein N, Gorelick J, Ben-Shabat S.

Jahr: 2023

Quellenart: Research Support, Non-U.S. Gov't; research-article; Journal Article

DOI: 10.3390/biom13020376

PMID: 36830745

Quellenzugang – 23.10.2026: Automatischer Direktabruf zugriffsbeschränkt; kein Nachweis eines defekten Links.

Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.

PubMed – Literaturangabe / Abstract

PubMed Central – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Archivzuordnung durch Europe-PMC-Metadaten bestätigt. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert; Zugriff kann eine Browserprüfung erfordern.

Europe PMC – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Als frei verfügbarer HTML-Volltext in den offiziellen Europe-PMC-Metadaten ausgewiesen. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert.

Recherchestand: 23. Oktober 2026. Nicht sämtliche Originalvolltexte konnten vollständig geprüft werden. Quellenzugang und wissenschaftlicher Belegstand sind getrennt zu beurteilen. Ein erreichbarer Link ist keine medizinische Freigabe; ein Literaturdatensatz mit Abstract ersetzt keinen Originalvolltext.

Zur Wirkstoffsuche und Evidenzerklärung · Ratgeber: Cannabinoide und Medikamente · Autor und Verantwortung

Telmisartan und Cannabinoide: dokumentierte Befunde, Evidenz, Quellen und Datenlücken. Recherche zur Information für die Rücksprache mit Arztpraxis oder Apotheke.

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