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Rivastigmin

Für die informierte Rücksprache mit Arztpraxis oder Apotheke. Diese Informationssammlung ist kein klinisch validierter Wechselwirkungscheck. Fehlende Daten bedeuten keine Entwarnung. Ändern oder beenden Sie verschriebene Medikamente nicht aufgrund dieser Angaben. Die Ergebnisse gelten für die jeweils untersuchten Bedingungen; Labor- und Tierstudien lassen sich nicht unmittelbar auf Menschen übertragen.

Wirkstoff: Rivastigmin

Handelsnamen-Beispiele: Exelon [EU/DE]

ATC-Code: N06DA03

Hauptanwendung (Orientierung): Demenz

Dokumentierte Recherche-Zusammenfassung

Randomisierte sechsarmige Crossover-Studie n=15: 3 mg Rivastigmin schwächte cannabisbedingte Störung des verzögerten Abrufs ab; unmittelbarer Abruf nur Trend. CBD/Rivastigmin zusätzlich in Scopolamin-Mausmodell mit stärkeren Effekten als Einzelgaben, nicht auf Patienten übertragbar.

Unsicherheiten und Grenzen

Dokumentierte individuelle Titel-/Abstract-Prüfung mit selektiven relevanten Volltexten; keine erschöpfende weltweite systematische Übersicht und keine unabhängige menschliche Fachfreigabe. Fehlende Daten sind keine Entwarnung. Alle 28 Cannabinoide sind Suchumfang, nicht 28 klinisch untersuchte Paare je Wirkstoff.

Separat erfasste Befunde

2 separat erfasste Befunde. Jede Angabe gilt für ihren dokumentierten Studienkontext.

Cannabis; inhalierte Zubereitung – Klinisch untersucht

Befundkennung: B0469

Ergebnisart: Kontextgebundener Befund

Beobachtung: Rivastigmin verbesserte den verzögerten Abruf; beim unmittelbaren Abruf bestand nur ein Trend.

Mechanismus: Modifikation cannabisbedingter Gedächtniseffekte durch Vardenafil beziehungsweise Rivastigmin.

Studienart: Doppelblinder Human-Crossover-Versuch, PD

Untersuchter Kontext: 15 Personen, sechs Bedingungen; Vardenafil 20 mg beziehungsweise Rivastigmin 3 mg.

Klinische Einordnung: Direkt untersuchter Humanendpunkt unter eng begrenzten Studienbedingungen; langfristige Sicherheit und Übertragbarkeit nicht belegt.

Grenzen und Unsicherheiten: Kleiner akuter Versuch, keine Langzeittherapie- oder Sicherheitsempfehlung. Mehrdeutige Cannabis-Massenangabe im Abstract nicht als THC-Dosis übernommen.

Originalquellen dieses Befunds: Rivastigmine but not vardenafil reverses cannabis-induced impairment of verbal memory in healthy humans. [VF_P_24998257]

CBD – Labor- und Tierstudien

Befundkennung: B0479

Ergebnisart: Kontextgebundener Befund

Beobachtung: CBD zusammen mit Rivastigmin verbesserte den passiven Vermeidungstest stärker als die jeweiligen Einzelbehandlungen.

Mechanismus: Kombination im Scopolamin-Modell der Gedächtnisstörung.

Studienart: Mausversuch, PD

Untersuchter Kontext: Akut intraperitoneal CBD 1 mg/kg und Rivastigmin 0,5 mg/kg; relevante Volltextabschnitte PMC11206614 gelesen.

Klinische Einordnung: Humanübertragbarkeit ungeklärt; präklinischer Endpunkt, kein klinischer Therapie- oder Sicherheitsnachweis.

Grenzen und Unsicherheiten: Tiermodell und Verhaltenstest, keine klinische Alzheimer-Kombination oder Human-PK.

Originalquellen dieses Befunds: The Influence of an Acute Administration of Cannabidiol or Rivastigmine, Alone and in Combination, on Scopolamine-Provoked Memory Impairment in the Passive Avoidance Test in Mice. [VF_P_38931476]

Quellenverzeichnis mit Zugangsstatus

[VF_L_D0415] RIVASTIGMINE TARTRATE (RIVASTIGMINE TARTRATE ) CAPSULE [DR. REDDY'S LABORATORIES LIMITED]

Originalquelle / Literaturangabe

Autorinnen und Autoren: Zulassungsinhaber; offizielle Produktinformation über DailyMed

Jahr: 2019

Quellenart: Offizielle Arzneimittelinformation; relevante Identitäts-, PK-, PD- und DDI-Abschnitte individuell gelesen

Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.

Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.

[VF_P_24998257] Rivastigmine but not vardenafil reverses cannabis-induced impairment of verbal memory in healthy humans.

Originalquelle / Literaturangabe

Autorinnen und Autoren: Theunissen EL, Heckman P, de Sousa Fernandes Perna EB, Kuypers KP, Sambeth A, Blokland A, Prickaerts J, Toennes SW, Ramaekers JG.

Jahr: 2015

Quellenart: Wissenschaftliche Publikation; genaue Studienart/Eignung im Befund oder Einzelreview

DOI: 10.1007/s00213-014-3667-2

PMID: 24998257

Quellenzugang – 23.10.2026: Direktabruf nicht vollständig verifizierbar; Verfügbarkeit bleibt offen.

Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.

DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)

[VF_P_38931476] The Influence of an Acute Administration of Cannabidiol or Rivastigmine, Alone and in Combination, on Scopolamine-Provoked Memory Impairment in the Passive Avoidance Test in Mice.

Originalquelle / Literaturangabe

Autorinnen und Autoren: Kruk-Slomka M, Slomka T, Biala G.

Jahr: 2024

Quellenart: Wissenschaftliche Publikation; genaue Studienart/Eignung im Befund oder Einzelreview

DOI: 10.3390/ph17060809

PMID: 38931476

Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.

Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.

DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)

Recherchestand: 23. Oktober 2026. Nicht sämtliche Originalvolltexte konnten vollständig geprüft werden. Quellenzugang und wissenschaftlicher Belegstand sind getrennt zu beurteilen. Ein erreichbarer Link ist keine medizinische Freigabe; ein Literaturdatensatz mit Abstract ersetzt keinen Originalvolltext.

Zur Wirkstoffsuche und Evidenzerklärung · Ratgeber: Cannabinoide und Medikamente · Autor und Verantwortung

Rivastigmin und Cannabinoide: dokumentierte Befunde, Evidenz, Quellen und Datenlücken. Recherche zur Information für die Rücksprache mit Arztpraxis oder Apotheke.

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