Oxazepam
Für die informierte Rücksprache mit Arztpraxis oder Apotheke. Diese Informationssammlung ist kein klinisch validierter Wechselwirkungscheck. Fehlende Daten bedeuten keine Entwarnung. Ändern oder beenden Sie verschriebene Medikamente nicht aufgrund dieser Angaben. Die Ergebnisse gelten für die jeweils untersuchten Bedingungen; Labor- und Tierstudien lassen sich nicht unmittelbar auf Menschen übertragen.
Wirkstoff: Oxazepam
Handelsnamen-Beispiele: Adumbran [DE]
ATC-Code: N05BA04
Hauptanwendung (Orientierung): Angst; Entzugssyndrome
Dokumentierte Recherche-Zusammenfassung
CBD und THC hemmen die Oxazepam-Glucuronidierung in vitro stereoselektiv. Modell sagt bei oralem CBD 700/2000 mg höhere AUC voraus, bei THC erreicht nur die höchste modellierte orale Dosis im R-Isomer-Szenario knapp die Signalschwelle. Kein klinisch gemessener Oxazepam-Spiegelanstieg oder klinisch gesicherte Dosisgrenze.
Unsicherheiten und Grenzen
Kein Sicherheitsnachweis für seltene Cannabinoide oder ungetestete Formulierungen/Dosen.
Keine klinische Dosierung aus präklinischen Effekten oder Enzymhypothesen ableiten.
Separat erfasste Befunde
2 separat erfasste Befunde. Jede Angabe gilt für ihren dokumentierten Studienkontext.
CBD – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0105
Ergebnisart: Kontextgebundener Befund; Einschränkungen lesen
Beobachtung: R-/S-Glucuronidierung im Labor gehemmt.
Mechanismus: Stereoselektive UGT-Hemmung
Studienart: In-vitro und statische IVIVE
Untersuchter Kontext: Rekombinante UGT, humane Leber-/Nierenmikrosomen; R- und S-Enantiomere getrennt.
Klinische Einordnung: Klinische Auswirkung nicht bestimmt
Grenzen und Unsicherheiten: Klinische Sedierung oder Dosisänderung nicht aus diesem Versuch ableiten.
Originalquellen dieses Befunds: Cannabinoid-Induced Stereoselective Inhibition of R-S-Oxazepam Glucuronidation: Cannabinoid–Oxazepam Drug Interactions [ME09]
THC – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0106
Ergebnisart: Kontextgebundener Befund; Einschränkungen lesen
Beobachtung: Oxazepam-Glucuronidierung im Labor gehemmt.
Mechanismus: Stereoselektive UGT-Hemmung
Studienart: In-vitro und statische IVIVE
Untersuchter Kontext: THC und Metaboliten untersucht; Stereoisomerabhängigkeit.
Klinische Einordnung: Klinische Auswirkung nicht bestimmt
Grenzen und Unsicherheiten: Keine Kombination bei Patienten getestet.
Originalquellen dieses Befunds: Cannabinoid-Induced Stereoselective Inhibition of R-S-Oxazepam Glucuronidation: Cannabinoid–Oxazepam Drug Interactions [ME09]
Quellenverzeichnis mit Zugangsstatus
[C_LABEL_D0067] OXAZEPAM CAPSULE [EPIC PHARMA, LLC]
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: EPIC PHARMA, LLC
Jahr: 2025
Quellenart: US Structured Product Label
Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
[ME09] Cannabinoid-Induced Stereoselective Inhibition of R-S-Oxazepam Glucuronidation: Cannabinoid–Oxazepam Drug Interactions
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Bardhi K; Coates S; Chen G; Lazarus P
Jahr: 2024
Quellenart: Originalstudie: In-vitro-UGT und IVIVE
DOI: 10.3390/pharmaceutics16020243
PMID: 38399297
Quellenzugang – 23.10.2026: Automatischer Direktabruf zugriffsbeschränkt; kein Nachweis eines defekten Links.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
PubMed – Literaturangabe / Abstract
DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)
Europe PMC – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Als frei verfügbarer HTML-Volltext in den offiziellen Europe-PMC-Metadaten ausgewiesen. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert.
Recherchestand: 23. Oktober 2026. Nicht sämtliche Originalvolltexte konnten vollständig geprüft werden. Quellenzugang und wissenschaftlicher Belegstand sind getrennt zu beurteilen. Ein erreichbarer Link ist keine medizinische Freigabe; ein Literaturdatensatz mit Abstract ersetzt keinen Originalvolltext.
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