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Metoclopramid

Für die informierte Rücksprache mit Arztpraxis oder Apotheke. Diese Informationssammlung ist kein klinisch validierter Wechselwirkungscheck. Fehlende Daten bedeuten keine Entwarnung. Ändern oder beenden Sie verschriebene Medikamente nicht aufgrund dieser Angaben. Die Ergebnisse gelten für die jeweils untersuchten Bedingungen; Labor- und Tierstudien lassen sich nicht unmittelbar auf Menschen übertragen.

Wirkstoff: Metoclopramid

Handelsnamen-Beispiele: Paspertin [DE]

ATC-Code: A03FA01

Hauptanwendung (Orientierung): Übelkeit; Erbrechen

Dokumentierte Recherche-Zusammenfassung

Ein Fallbericht beschreibt eine Dystonie nach niedrig dosiertem Metoclopramid fünf Tage nach letztem Cannabisgebrauch; cannabisbedingte Enzymhemmung bleibt Autorenhypothese ohne Expositionsmessung. CBDA verstärkte in Ratten die antiübelkeitsbezogene Wirkung einer zuvor unwirksamen MCP-Dosis. Historische THC-vs-MCP-Vergleiche prüfen Alternativen, keine gleichzeitige Wechselwirkung.

Unsicherheiten und Grenzen

Fall mit vorausgehender Haloperidol-Dystonie; Absetzen/Entzug und individuelle Empfindlichkeit sind Confounder. CBDA-Rattenbefund nicht auf menschliche Dosen oder CBD übertragen. Fehlende Daten sind keine Entwarnung.

Separat erfasste Befunde

2 separat erfasste Befunde. Jede Angabe gilt für ihren dokumentierten Studienkontext.

CBDA – Labor- und Tierstudien

Befundkennung: B0437

Ergebnisart: PD; Kombinationseffekt im Tiermodell

Beobachtung: CBDA verstärkte die Unterdrückung des lithiuminduzierten konditionierten Würgens bei einer allein unwirksamen Metoclopramidmenge.

Mechanismus: Antiemetische/antiübelkeitsbezogene Pharmakodynamik; keine PK-Messung

Studienart: Kontrolliertes Rattenexperiment

Untersuchter Kontext: Ratten; Metoclopramid 0,3 mg/kg plus CBDA 0,1 µg/kg. Das sind experimentelle Tiermengen, keine Anwendungshinweise.

Klinische Einordnung: Wissenschaftlicher Modellbefund; keine klinische Kombinationsempfehlung.

Grenzen und Unsicherheiten: Originalabstract geprüft. Verhaltenstest, kein menschlicher Wirksamkeits- oder Sicherheitsnachweis; nicht auf CBD übertragen.

Originalquellen dieses Befunds: Suppression of lithium chloride-induced conditioned gaping (a model of nausea-induced behaviour) in rats (using the taste reactivity test) with metoclopramide is enhanced by cannabidiolic acid. [VE_MED_24012649]

Cannabis; Zusammensetzung nicht quantifiziert – klinische Hinweise

Befundkennung: B0438

Ergebnisart: Unerwünschtes Ereignis; ungesicherte Paar-Kausalität

Beobachtung: Dystonie nach niedrig dosiertem Metoclopramid wurde bei kürzlich beendetem starkem Cannabisgebrauch berichtet.

Mechanismus: Autorenhypothese einer veränderten Arzneistoffdisposition nach Cannabisgebrauch; keine Spiegelmessung

Studienart: Einzelfallbericht mit erheblichen Confoundern

Untersuchter Kontext: Junge Patientin; letzter Cannabiskonsum fünf Tage zuvor; bereits vorausgegangene Dystonie unter Haloperidol.

Klinische Einordnung: Sicherheitskontext für professionelle Einzelfallbewertung, kein quantifiziertes Paar-Risiko.

Grenzen und Unsicherheiten: Vorreaktion, individuelle Empfindlichkeit und Entzug erschweren Attribution; keine spezifische CBD-/THC-DDI oder kausale Enzymhemmung nachgewiesen. Abstractzugriff.

Originalquellen dieses Befunds: Low-dose metoclopramide-induced dystonia in cannabis withdrawal syndrome manifesting as intractable nausea and vomiting. [VE_MED_40379294]

Quellenverzeichnis mit Zugangsstatus

[VE_LABEL_D0274] METOCLOPRAMIDE (METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE) INJECTION [HENRY SCHEIN, INC.]

Originalquelle / Literaturangabe

Autorinnen und Autoren: Jeweiliger Zulassungsinhaber; regulatorisch veröffentlichte Produktinformation

Jahr: 2026

Quellenart: Fachinformation/SmPC/US Prescribing Information

Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.

Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.

[VE_MED_40379294] Low-dose metoclopramide-induced dystonia in cannabis withdrawal syndrome manifesting as intractable nausea and vomiting.

Originalquelle / Literaturangabe

Autorinnen und Autoren: Khamis A, Dygulski S.

Jahr: 2025

Quellenart: Journal Article; Case Reports

DOI: 10.1136/bcr-2025-264815

PMID: 40379294

Quellenzugang – 23.10.2026: Automatischer Direktabruf zugriffsbeschränkt; kein Nachweis eines defekten Links.

Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.

PubMed – Literaturangabe / Abstract

[VE_MED_24012649] Suppression of lithium chloride-induced conditioned gaping (a model of nausea-induced behaviour) in rats (using the taste reactivity test) with metoclopramide is enhanced by cannabidiolic acid.

Originalquelle / Literaturangabe

Autorinnen und Autoren: Rock EM, Parker LA.

Jahr: 2013

Quellenart: Research Support, Non-U.S. Gov't; Journal Article

DOI: 10.1016/j.pbb.2013.08.012

PMID: 24012649

Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.

Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.

PubMed – Literaturangabe / Abstract

Recherchestand: 23. Oktober 2026. Nicht sämtliche Originalvolltexte konnten vollständig geprüft werden. Quellenzugang und wissenschaftlicher Belegstand sind getrennt zu beurteilen. Ein erreichbarer Link ist keine medizinische Freigabe; ein Literaturdatensatz mit Abstract ersetzt keinen Originalvolltext.

Zur Wirkstoffsuche und Evidenzerklärung · Ratgeber: Cannabinoide und Medikamente · Autor und Verantwortung

Metoclopramid und Cannabinoide: dokumentierte Befunde, Evidenz, Quellen und Datenlücken. Recherche zur Information für die Rücksprache mit Arztpraxis oder Apotheke.

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