Glibenclamid
Für die informierte Rücksprache mit Arztpraxis oder Apotheke. Diese Informationssammlung ist kein klinisch validierter Wechselwirkungscheck. Fehlende Daten bedeuten keine Entwarnung. Ändern oder beenden Sie verschriebene Medikamente nicht aufgrund dieser Angaben. Die Ergebnisse gelten für die jeweils untersuchten Bedingungen; Labor- und Tierstudien lassen sich nicht unmittelbar auf Menschen übertragen.
Wirkstoff: Glibenclamid
Handelsnamen-Beispiele: Euglucon [DE]
ATC-Code: A10BB01
Hauptanwendung (Orientierung): Typ-2-Diabetes
Dokumentierte Recherche-Zusammenfassung
Human ex vivo Plazentaperfusion und Zellmodelle zeigen CBD-beeinflussten Glyburidtransport, kein klinischer Schwangerschaftsversuch. Rattengefäßversuch:THC-Vasorelaxation nicht durch Glibenclamid gehemmt. Kein Nachweis allgemeiner kombinierter Hypoglykämiegefahr/-freiheit.
Unsicherheiten und Grenzen
F/M-Ratio im Abstract fehlerhaft als female/male expandiert; ohne Volltext keine exakte Ratio übernommen.
Alter US-Labelstand dokumentiert; keine aktuelle deutsche Marktprüfung.
PMC1576168 Volltextabruf HTTP 500, Abstractzugriff nicht als Volltext ausgeben.
Separat erfasste Befunde
2 separat erfasste Befunde. Jede Angabe gilt für ihren dokumentierten Studienkontext.
CBD – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0401
Ergebnisart: Präklinischer Transportbefund
Beobachtung: CBD erhöhte die fetale Glyburid-Penetration im isolierten perfundierten Plazentamodell.
Mechanismus: BCRP-bezogener Transport
Studienart: Humanplazenta ex vivo und Zellmodelle
Untersuchter Kontext: Glyburid 200 ng/ml; 8 CBD-behandelte und 8 Kontroll-Kotyledonen laut Abstract; dazu BeWo/Jar-Zellversuche.
Klinische Einordnung: Im angegebenen Studienkontext einordnen; keine eigenständige Dosis- oder Therapieempfehlung.
Grenzen und Unsicherheiten: Keine klinische Untersuchung Schwangerer. Numerische F/M-Ratio wegen fehlerhaft expandierter Abstract-Abkürzung nicht übernommen. Keine belegte fetale Schädigung aus diesem Experiment ableiten.
Originalquellen dieses Befunds: Cannabidiol enhances xenobiotic permeability through the human placental barrier by direct inhibition of breast cancer resistance protein: an ex vivo study. [BMED23933222]
THC – Labor- und Tierstudien
Befundkennung: B0402
Ergebnisart: Präklinischer Nullbefund
Beobachtung: Glibenclamid blockierte die THC-induzierte mesenteriale Vasorelaxation im untersuchten Modell nicht.
Mechanismus: KATP-Kanaltest
Studienart: Isolierte Rattenarterien
Untersuchter Kontext: Gefäßpharmakologie; nicht Diabetestherapie.
Klinische Einordnung: Im angegebenen Studienkontext einordnen; keine eigenständige Dosis- oder Therapieempfehlung.
Grenzen und Unsicherheiten: Volltext nicht zugänglich; begrenzter Nullbefund. Keine Aussage über Glukosekontrolle oder Sicherheit beim Menschen.
Originalquellen dieses Befunds: The effects of Delta9-tetrahydrocannabinol in rat mesenteric vasculature, and its interactions with the endocannabinoid anandamide. [CA_P_15821751]
Quellenverzeichnis mit Zugangsstatus
[RLABEL_D0242] Glibenclamid – DailyMed Produktkennzeichnung
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Regulatorisch veröffentlichte Produktinformation; jeweiliger Zulassungsinhaber
Jahr: 2015
Quellenart: Fachinformation/SmPC/US Prescribing Information
Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
[BMED23933222] Cannabidiol enhances xenobiotic permeability through the human placental barrier by direct inhibition of breast cancer resistance protein: an ex vivo study.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: Feinshtein V, Erez O, Ben-Zvi Z, Eshkoli T, Sheizaf B, Sheiner E, Holcberg G.
Jahr: 2013
Quellenart: Publikation; Titel und Abstract gesichtet
DOI: 10.1016/j.ajog.2013.08.005
PMID: 23933222
Quellenzugang – 23.10.2026: Automatischer Direktabruf zugriffsbeschränkt; kein Nachweis eines defekten Links.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
PubMed – Literaturangabe / Abstract
DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)
[CA_P_15821751] The effects of Delta9-tetrahydrocannabinol in rat mesenteric vasculature, and its interactions with the endocannabinoid anandamide.
Originalquelle / Literaturangabe
Autorinnen und Autoren: O'Sullivan SE, Kendall DA, Randall MD.
Jahr: 2005
Quellenart: Primär-/Sekundärpublikation; Design und Verwendung im Einzelreview
DOI: 10.1038/sj.bjp.0706218
PMID: 15821751
Quellenzugang – 23.10.2026: Direktabruf nicht vollständig verifizierbar; Verfügbarkeit bleibt offen.
Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.
DOI – Verlagszugang (ggf. zugriffsbeschränkt)
PubMed Central – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Archivzuordnung durch Europe-PMC-Metadaten bestätigt. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert; Zugriff kann eine Browserprüfung erfordern.
Europe PMC – Volltextzugang laut Literaturdatenbank – Als frei verfügbarer HTML-Volltext in den offiziellen Europe-PMC-Metadaten ausgewiesen. Direkter Abruf hier nicht vollständig verifiziert.
Recherchestand: 23. Oktober 2026. Nicht sämtliche Originalvolltexte konnten vollständig geprüft werden. Quellenzugang und wissenschaftlicher Belegstand sind getrennt zu beurteilen. Ein erreichbarer Link ist keine medizinische Freigabe; ein Literaturdatensatz mit Abstract ersetzt keinen Originalvolltext.
Zur Wirkstoffsuche und Evidenzerklärung · Ratgeber: Cannabinoide und Medikamente · Autor und Verantwortung
Glibenclamid und Cannabinoide: dokumentierte Befunde, Evidenz, Quellen und Datenlücken. Recherche zur Information für die Rücksprache mit Arztpraxis oder Apotheke.
