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Ganciclovir

Für die informierte Rücksprache mit Arztpraxis oder Apotheke. Diese Informationssammlung ist kein klinisch validierter Wechselwirkungscheck. Fehlende Daten bedeuten keine Entwarnung. Ändern oder beenden Sie verschriebene Medikamente nicht aufgrund dieser Angaben. Die Ergebnisse gelten für die jeweils untersuchten Bedingungen; Labor- und Tierstudien lassen sich nicht unmittelbar auf Menschen übertragen.

Wirkstoff: Ganciclovir

Handelsnamen-Beispiele: Cymeven [DE]

ATC-Code: J05AB06

Hauptanwendung (Orientierung): CMV-Infektion

Dokumentierte Recherche-Zusammenfassung

In einem genetisch speziell konstruierten GFAP-Thymidinkinase-Mausmodell verhinderte Ganciclovir die Neurogenese und damit den anxiolytischen CBD-Effekt. Kein Nachweis eines gewöhnlichen Ganciclovir-CBD-Antagonismus in menschlicher Therapie.

Unsicherheiten und Grenzen

Transgenes Ablationswerkzeug; genetische Voraussetzung unverzichtbar für Interpretation, kein klinischer Wirksamkeits- oder Sicherheitsnachweis. Fehlende Daten sind keine Entwarnung.

Separat erfasste Befunde

1 separat erfasste Befunde. Jede Angabe gilt für ihren dokumentierten Studienkontext.

CBD – Labor- und Tierstudien

Befundkennung: B0450

Ergebnisart: Genetisches Ablationswerkzeug; kein gewöhnlicher klinischer Paarantagonismus

Beobachtung: Der anxiolytische CBD-Effekt fiel unter Neurogeneseablation aus.

Mechanismus: Ganciclovir beseitigte Neurogenese im GFAP-Thymidinkinase-Modell und damit eine Voraussetzung des untersuchten CBD-Effekts

Studienart: Genetisch konstruiertes transgenes Mausmodell

Untersuchter Kontext: Spezielle GFAP-Thymidinkinase-Transgenmäuse; Originalabstract geprüft.

Klinische Einordnung: Nur mechanistischer Forschungskontext, keine klinische Handlungsregel.

Grenzen und Unsicherheiten: Die genetische Konstruktion ist entscheidend. Kein Beleg, dass Ganciclovir in gewöhnlicher Humantherapie CBD antagonisiert; nicht auf Valganciclovir extrapolieren.

Originalquellen dieses Befunds: The anxiolytic effect of cannabidiol on chronically stressed mice depends on hippocampal neurogenesis: involvement of the endocannabinoid system. [VE_MED_23298518]

Quellenverzeichnis mit Zugangsstatus

[VE_LABEL_D0316] GANCICLOVIR (GANCICLOVIR SODIUM) INJECTION, SOLUTION [SAGENT PHARMACEUTICALS]

Originalquelle / Literaturangabe

Autorinnen und Autoren: Jeweiliger Zulassungsinhaber; regulatorisch veröffentlichte Produktinformation

Jahr: 2026

Quellenart: Fachinformation/SmPC/US Prescribing Information

Quellenzugang – 23.10.2026: Quellenziel bei der Prüfung erreichbar.

Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.

[VE_MED_23298518] The anxiolytic effect of cannabidiol on chronically stressed mice depends on hippocampal neurogenesis: involvement of the endocannabinoid system.

Originalquelle / Literaturangabe

Autorinnen und Autoren: Campos AC, Ortega Z, Palazuelos J, Fogaça MV, Aguiar DC, Díaz-Alonso J, Ortega-Gutiérrez S, Vázquez-Villa H, Moreira FA, Guzmán M, Galve-Roperh I, Guimarães FS.

Jahr: 2013

Quellenart: Research Support, Non-U.S. Gov't; Journal Article

DOI: 10.1017/s1461145712001502

PMID: 23298518

Quellenzugang – 23.10.2026: Automatischer Direktabruf zugriffsbeschränkt; kein Nachweis eines defekten Links.

Bibliografische Zuordnung bzw. Quellenidentität abgeglichen.

PubMed – Literaturangabe / Abstract

Recherchestand: 23. Oktober 2026. Nicht sämtliche Originalvolltexte konnten vollständig geprüft werden. Quellenzugang und wissenschaftlicher Belegstand sind getrennt zu beurteilen. Ein erreichbarer Link ist keine medizinische Freigabe; ein Literaturdatensatz mit Abstract ersetzt keinen Originalvolltext.

Zur Wirkstoffsuche und Evidenzerklärung · Ratgeber: Cannabinoide und Medikamente · Autor und Verantwortung

Ganciclovir und Cannabinoide: dokumentierte Befunde, Evidenz, Quellen und Datenlücken. Recherche zur Information für die Rücksprache mit Arztpraxis oder Apotheke.

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